Was wir behandeln

Wir behandeln eine Vielzahl akuter und chronischer Krankheiten. Besonders häufig suchen Patient:innen unsere Unterstützung bei:


Erkrankungen des Bewegungsapparates

Nacken-Rückenschmerzen

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Bandscheibenvorfall

Schulter-Arm-Syndrom

Tennis- und Golfarm

Achillessehnenentzündungen

Gelenk- und Muskelbeschwerden

Neurologische Erkrankungen und Kopfschmerzen

Migräne

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Spannungskopfschmerzen

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Atypische Gesichtsschmerzen

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Neuropathische Schmerzen

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Interkostalneuralgie

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Gelenk- und Muskelbeschwerden

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Chronische Schmerzsyndrome

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Polyneuropathie

Karpaltunnelsyndrom

Chronische Schmerzsyndrome

Probleme im Verdauungssystem

Reizdarm

Funktionelle Magen-Darmstörungen

Chronischer Durchfall und Verstopfung

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Chronische Magenschleimhautentzündungen

Störungen der Leber- und Gallenfunktionen

Gynäkologische Beschwerden

Kinderwunsch

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Schwangerschaft & Geburtsvorbereitung

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Dymenorrhö (Regelschmerzen)

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Prämenstruelles Syndrom (PMS)

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Perimenopausales Syndrom

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Klimakterisches Syndrom

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Allergien und chronische Atemwegserkrankungen

Heuschnupfen

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Asthma

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Chronische Bronchitis und Husten

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Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

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Psychosomatische Erkrankungen

Leicht- bis mittelgradige Depression

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Leicht- bis mittelgradige Angststörungen

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Chronische Erschöpfung (chronisches Fatique Syndrom, Burnout Syndrom)

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Rauch- bzw. Nikotinentwöhnungen

Dermatologische Erkrankungen

Neurodermitis (Atopisches Ekzem)

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Chronisch-entzündliche Hauterkrankung

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Juckreiz

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Augen- und Ohrenleiden

Reizzustände der Augen

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Konjunktivitis (Bindehautentzündung)

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Altersbedingte “trockene” Makuladegeneration

Tinnitus, Hörsturz

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Erfahren Sie, mit welchen Therapien wir individuell auf Ihre Beschwerden eingehen – ganzheitlich und erprobt.

Schmerzen

Schmerzen können sich ganz unterschiedlich äußern – stechend, brennend, bohrend oder pochend –, doch allen Formen ist eines gemeinsam: Sie sind ein Alarmsignal des Körpers, weil etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Insbesondere wenn Schmerzen chronisch über Wochen, Monate, Jahre andauern, können sie zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Sie können auf ganz unterschiedliche Art und Weise entstehen. Viele Erkrankungen, insbesondere Beschwerden an Wirbelsäule, Gelenken und Muskeln, stehen in direktem oder indirektem Zusammenhang mit Schmerzen. Nacken-Rückenschmerzen beginnen oft mit Muskelverspannungen, die wiederum stressbedingte Ursachen haben können. Migräne und Spannungskopfschmerzen werden mit Durchblutungsstörungen in Verbindung gebracht, die durch eine Fehlbelastung der Nackenmuskulatur verstärkt werden können. Dies sind nur einige Beispiele.

Schmerzwahrnehmung

Wie stark Schmerzen empfunden werden, hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel von der momentanen Gefühlslage oder früheren Schmerzerfahrungen. Sie sind so individuell wie die Menschen, die sie empfinden. So unterschiedlich die Ursachen, chronischer Schmerz ist immer mehr als ein Symptom. Er deutet auf eine zugrundeliegende Erkrankung hin, die eine gezielte und individuelle Behandlung erfordert – ein allgemeines “Allheilmittel” gibt es nicht.

Schmerzen in der TCM

Die Traditionelle Chinesischen Medizin (TCM), speziell die Akupunktur, bietet vielfältige erfolgversprechende Therapieansätze, insbesondere zur Behandlung von therapieresistenten chronischen Schmerzen. Nach der Lehre der TCM sind alle Akupunkturpunkte über Leitbahnen energetisch mit Gewebeschichten und Organen verbunden. Deshalb ist die Akupunktur ist mehr als eine reine Form der Schmerztherapie, sondern darüber hinaus eine funktionelle und ganzheitliche Therapieoption. Durch die Aktivierung von Akupunkturpunkten bei Schmerzzuständen unterschiedlichster Art wird die Qi und Xue(Blut)-Zirkulation aktiviert und so das gestörte Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wiederhergestellt.


Schmerz ist in der TCM ein Spiegel der Auseinandersetzung zwischen dem körpereigenen “wahren Qi” (Zhen Qi), das der Krankheitsabwehr dient, und dem von außen eindringenden “pathogenen Qi” (Xie Qi), das krankheitsverursachend ist. Schmerz ist also Ausdruck eines Ungleichverhältnisses zwischen dem “wahren Qi” und „pathogenen Qi”. Gelingt es, den Schmerz zu lindern, wirkt das “wahre Qi” wieder stärker als das “pathogene Qi” und die körpereigene Qi- und Xue(Blut)-Zirkulation konnte wiederhergestellt werden.

Augen- und Ohrenleiden

Als sich im 19. Jahrhundert in Europa die Augenheilkunde als eigenständiger medizinischer Zweig etablierte, verfügte die Chinesische Medizin bereits über eine mehr als dreitausendjährige Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung wirksamer Behandlungs- und Therapiemethoden. So finden sich bereits erste Hinweise aus der Zeit der Shang bzw. Yin-Dynastie, die vom 18. bis 11. Jahrhundert vor Christus in Teilen Chinas herrschte. 

Eine Vielzahl von Akupunkturbahnen haben einen Bezug zum Auge, entspringen oder münden dort, weshalb die Akupunktur bei vielen Augenerkrankungen gute Therapieerfolge zeigt. Das Auge wird in der chinesischen Medizin dem Organsystem der „Leber-Gallenblase“ zugeordnet, sodass bei Augenerkrankungen häufig eine energetische Störung (meist eine Fülle oder Schwäche) der Leber, seltener auch von Niere und Herz diagnostizieren ist. Trotz allem sollte einer Behandlung mit Methoden der Chinesischen Medizin stets eine schulmedizinische Untersuchung vorausgegangen sein.

Konjunktivitis und andere chronische Reizzustände des Auges

Die chinesische Medizin beschreibt chronischen Reizzustände des Auges, beispielsweise chronische Konjunktivitis (Bindehautentzündung), tränende Augen, Kontaktlinsenunverträglichkeit etc. als ein „aufsteigendes Leber-Feuer”. Durch Akupunktur lassen sich gute Therapieerfolge erzielen, indem lokale Punkte im Augenbereich sowie Fernpunkte des Leber- und Gallenblasenmeridians stimuliert werden.

Trockene Augen

Bei besonders trockenen Augen wird häufig eine Schwäche des “Leber-Bluts”, oft auf dem Boden einer Nierenschwäche diagnostiziert, die zu einer mangelhaften Ernährung und Befeuchtung des Auges führen. Hier steht die Stärkung dieser Organsysteme im Mittelpunkt der Therapie.

Tinnitus

In der TCM wird das Ohr vor allem der Niere zugeordnet, aber auch Leber, Galle, Herz und Lunge können beteiligt sein. Tinnitus kann viele Ursachen haben – von organischen Erkrankungen über Problemen im Wirbelsäulen- oder Mund-Kiefer-Gesichtsbereich bis hin zu Lärm, Stress und psychischen Belastungen. Emotionale Belastungen wie Wut, Trauer oder Sorgen stören den Qi-Fluss und können so Ohrgeräusche auslösen. Dabei wird zwischen Fülle- und Leere-Mustern unterschieden und der betroffene Funktionskreis ermittelt. Die Therapie nach gründlicher Anamnese und Ursachenforschung erfolgt gezielt und individuell, meist mit Körper- und in einigen Fällen ergänzend Ohrakupunktur.

Gynäkologie und Schwangerschaft

Menstruationsbeschwerden / Zyklusstörungen

Zyklusstörungen können in unterschiedlicher Form auftreten, beispielhaft zu nennen sind die Endometriose, Dysmenorrhoe (Regelschmerzen), das Prämenstruelle Syndrom (PMS), das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) sowie das Perimenopausale Syndrom.

Nach der Lehre der TCM werden die Nieren als Sitz der ererbten Essenz und Lebenskraft beschrieben. Die Milz ist für die Bildung des Blutes verantwortlich und die Leber als „Blutspeicher“angesehen. Aus Sicht der TCM haben Zyklusstörungen damit einen besonderen Bezug zu Nieren, Milz und Leber. Zudem sind Qi (Energie) und Xue (Blut) eng mit dem Menstruationszyklus verbunden. Zyklusstörungen können durch Funktionsschwächen und -stauungen in all diesen Organsystemen verursacht werden. Im Rahmen der TCM-Behandlung werden Leber und Nieren tonisiert, der Qi-Fluss gestärkt, das Blut belebt und Stauungen gelöst. Die Behandlung erfolgt durch Akupunktur, oft in Kombination mit Ohrakupunktur, Wärmetherapie sowie chinesischen Heilkräutern.

Klimakterisches Syndrom

Das Klimakterium (Wechseljahre) gliedert sich in Prämenopause, Menopause und Postmenopause. Die TCM analysiert dabei nicht nur die Symptome, sondern auch deren Ursache, Natur und Lokalisation – stets im Einklang mit der individuellen Konstitution. Zur Diagnostik dienen Anamnese, Puls- und Zungendiagnose. Therapeutische Anwendungen können dabei neben der Akupunktur, die Moxibustion sein, welche vor allem bei Yang-Mangel zum Einsatz kommt, sowie die Ohrakupunktur zur Stimulation spezieller Gebärmutterpunkte. In manchen Fällen können ergänzend Chinesische Heilkräuter genutzt werden, um einen Yin-Mangel in Leber und Nieren auszugleichen.

Kinderwunsch

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielen ein ausgeglichenes Qi und das harmonische Zusammenspiel von Yin und Yang eine zentrale Rolle für Fruchtbarkeit und eine gesunde Schwangerschaft. Ein energetisches Ungleichgewicht kann daher den Kinderwunsch beeinträchtigen. Dabei müssen aus Sicht der TCM verschiedene Funktionskreise erfolgreich zusammenspielen; die Milz, die für die Energie- und Blutproduktion zuständig ist, die Leber, die u.a. das Blut speichert und reguliert, sowie die Nieren, die für die Geschlechtshormone und -organe verantwortlich sind.

Auch während der Schwangerschaft bietet die Akupunktur wertvolle Unterstützung – zum Beispiel bei Übelkeit, Erbrechen oder zur Vorbereitung auf die Geburt durch Förderung der Muttermundreifung. Dabei ist besondere Sorgfalt geboten, da einige Punkte bei zu starker Reizung vorzeitige Wehen auslösen können. Nach der Geburt kann eine Milchflussschwäche (Laktationsschwäche)  – aus TCM-Sicht oft Folge einer Qi- und Blut-Schwäche oder einer Leber-Qi-Stagnation – mit Akupunktur erfolgreich behandelt werden. Schon wenige Sitzungen können helfen, den Milchfluss deutlich anzuregen.

Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung

Auch während der Schwangerschaft bietet die Akupunktur wertvolle Unterstützung – zum Beispiel bei Übelkeit, Erbrechen oder zur Vorbereitung auf die Geburt durch Förderung der Muttermundreifung. Dabei ist besondere Sorgfalt geboten, da einige Punkte bei zu starker Reizung vorzeitige Wehen auslösen können. Nach der Geburt kann eine Milchflussschwäche (Laktationsschwäche)  – aus TCM-Sicht oft Folge einer Qi- und Blut-Schwäche oder einer Leber-Qi-Stagnation – mit Akupunktur erfolgreich behandelt werden. Schon wenige Sitzungen können helfen, den Milchfluss deutlich anzuregen.

Allergien, Asthma und Atemwege

Allergien

Allergien, wie z. B. Heuschnupfen, beruhen aus Sicht der TCM häufig auf einem geschwächten Abwehrsystem (Wei-Qi), das in der Lunge gebildet wird und unter der Körperoberfläche fließt. Ein Mangel an Lungen-Qi kann die Abwehrkraft schwächen – oft ist auch das Milz-Qi beteiligt, da die Milz als „Mutter der Lunge“ gilt. Die Behandlung von Allergien mit TCM, etwa durch Stärkung von Lunge und Milz, zeigt meist gute Erfolge.

Asthma

Die TCM unterscheidet zwischen zwei Typen von Asthma, “Kälte-Asthma” und “Hitze-Asthma”. Kälte-Asthma äußert sich durch Keuchatmung, Niesen, klaren Nasenausfluss, gepaart mit Kälteabneigung oder Frösteln und weißem Sputum. Die Zunge ist blass mit klebrig-weißem Belag, der Puls oberflächlich und gespannt. Beim Hitze-Asthma hingegen können Fieber und Husten auftreten, typischerweise verbunden mit Reizbarkeit sowie Durst auf kalte Getränke. Hier ist das Sputum eher gelblich und zäh. Die Zunge ist rötlich und der Puls schnell. Eine genaue Unterscheidung durch gezielte Puls- und Zungendiagnostik sind hier essentiell, um eine individuelle Behandlung zu schaffen – meist durch Akupunktur und unterstützend durch gezielt abgestimmte Kräuterrezepturen.

Atemwegerkrankungen

Atemwegserkrankungen wie z. B. eine chronischer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündungen), chronischer Husten nach einer Atemwegsinfektion oder eine chronische Bronchitis können mit chinesicher Medizin erfolgreich behandelt werden.


Psychische und psychosomatische Erkrankungen

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bilden Körper und Geist eine untrennbare Einheit. Psychische und psychosomatische Beschwerden werden daher nicht isoliert als „seelische Erkrankungen“ betrachtet, sondern stets im Zusammenhang mit dem gesamten Organismus. Emotionale Belastungen können die Funktion der inneren Organe beeinflussen – und umgekehrt kann die Stärkung bestimmter Organfunktionen auch das seelische Gleichgewicht verbessern.

Akupunktur, chinesische Kräutertherapie und Verfahren wie Moxibustion bieten vielfältige effektive Behandlungsmöglichkeiten. Durch gezielte Stimulation von Akupunkturpunkten werden die Organenergien reguliert, wodurch der Geist beruhigt, die emotionale Stabilität gefördert und der Schlaf verbessert werden können – alles mit dem Ziel, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Besonders bewährt hat sich bei psychosomatischen Beschwerden die Arbeit mit den sogenannten „13 Geistpunkten“ (Gui Xue), die u. a. auf dem Lungen-, Milz-, Herzbeutel- und Blasenmeridian sowie auf den Sondermeridianen Ren und Du. 

Angstzustände

Ein zentrales Beispiel ist die Behandlung von Angstzuständen. In der TCM sind Ängste der Niere zugeordnet. Eine Schwächung dieser Organenergie kann sich unter anderem durch kalte Füße, Rückenschmerzen, Tinnitus, häufigen Harndrang oder Erschöpfung zeigen. Mithilfe von Akupunktur und Lebensstilberatung kann dieses energetische Ungleichgewicht sanft reguliert werden. 

Die TCM kann sowohl als Haupttherapie (insb. bei milder Krankheitsausprägung) als auch begleitend zu psychologischer oder schulmedizinischer Behandlung eingesetzt werden. Gerade bei schweren Erkrankungen kann sie dazu beitragen, Nebenwirkungen von Medikamenten zu lindern und das seelisch-körperliche Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.

Dermatologische Erkrankungen

Neurodermitis

Neurodermitis (auch „Atopisches Ekzem“) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit genetischer Disposition, typischem Erscheinungsbild und phasenhaften Verlauf. Die Schulmedizin behandelt vor allem mit kortisonhaltigen Salben, Antihistaminika und bei schweren Verläufen auch Kortisontabletten. Die Rückfallquote bleibt jedoch hoch und häufig lassen sich nur die Symptome lindern, nicht aber die Ursache der Erkrankung nachhaltig bekämpfen.

Aus Sicht der TCM liegen einer Neurodermitis verschiedene Syndrommuster zugrunde, die mit Hilfe klassischer Diagnoseparameter (Puls, Zunge, Anamnese), aber insbesondere durch sorgfältige Analyse des Hauterscheinungsbildes erkannt werden. Es gibt folgende typische Syndrommuster: Bluthitze mit Wind (trockene Ekzemherde mit starkem Juckreiz, häufig in der oberen Körperhälfte), feuchte Hitze mit Wind (nässende, verkrustete Ekzemherde, oft in der unteren Körperhälfte), schließlich auch Blutmangel mit starker Trockenheit infolge von Hitze und Wind (chronisches Ekzem über viele Jahre mit verdickter, stark juckender Haut) und sogenannte Feuertoxine (sich plötzlich ausbreitenden Hautveränderungen).

Eine wesentliche Säule der Therapie bildet eine spezielle Form der Akupunktur, neben dem Einsatz von TCM-Heilkräutern sowie individuelle Ernährungsempfehlungen.

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